Human-in-the-Loop
Human-in-the-Loop (HITL) bezeichnet eine KI-System-Architektur, in der ein Mensch in den Entscheidungs-Prozess eingebunden ist - entweder pro Entscheidung, in Stichproben oder bei Eskalationen. HITL ist Pflicht-Element für Hochrisiko-KI nach Artikel 14 EU-KI-Verordnung.
Definition und Aufbau
Drei Varianten sind etabliert: Human-in-the-Loop (Mensch entscheidet pro Vorgang), Human-on-the-Loop (Mensch überwacht aggregiert und greift bei Anomalien ein), Human-out-of-the-Loop (kein Mensch, nur in Ausnahme-Fällen erlaubt). Die EU-KI-Verordnung verlangt für Hochrisiko-KI ausdrücklich Stop-, Override- und Verstehens-Möglichkeit.
Was Impetora hier liefert
Praxis: HITL wird auf zwei Achsen entworfen - Granularität (pro Vorgang vs. Stichprobe) und Ausstieg (kann der Mensch das System anhalten). Wir liefern für jede Hochrisiko-Anwendung ein HITL-Spielbuch: Trigger-Definition, UI-Patterns, Eskalations-Wege, Ausbildungs-Material. Die DSGVO Artikel 22 verlangt zudem konkret die Möglichkeit, eine menschliche Überprüfung zu erzwingen.
Verwandte Begriffe
Assist-Modus: Modell schlägt vor, Mensch entscheidet. EU-KI-Verordnung: EU-Rahmen für KI.
Diese deutsche Fassung wird laufend ausgebaut. Für ein konkretes Projekt nutzen Sie bitte das Beratungsgespräch oder schreiben an info@ainora.lt.